Weltmeister zu Gast auf dem Schlossplatz
Ehning, Hinners, Hemmer und Werth geben sich die Klinke in die Hand
MÜNSTER. Gerade noch bei der Weltmeisterschaft in Aachen gefeiert, Anfang September bereits auf dem Schlossplatz in Münster: Das Al Shira’aa Turnier der Sieger darf sich vom 3. bis 6. September auf ein hochkarätiges Starterfeld freuen. Mit Marcus Ehning und Sophie Hinners haben unter anderem zwei frischgebackene Mannschaftsweltmeister ihr Kommen angekündigt. Auch darüber hinaus verspricht die Teilnehmerliste in Springen und Dressur großen Sport vor dem Fürstbischöflichen Schloss.
„Das ist ein Starterfeld, das sich wirklich sehen lassen kann“, freut sich Hendrik Snoek, Präsident des gastgebenden Westfälischen Reitervereins.
Im internationalen Vier-Sterne-Springen treffen Ehning und Hinners unter anderem auf Olympiasieger Christian Kukuk. Ebenfalls angekündigt haben sich international bekannte Größen wie Janne-Friederike Meyer-Zimmermann, Gerrit Nieberg, David Will, und Zascha Nygaard.
Große Namen auch im Dressurviereck
Nicht weniger prominent präsentiert sich das Starterfeld in der Dressur. Mit Isabell Werth kommt die erfolgreichste Reiterin der Welt nach Münster. Ebenfalls angekündigt sind unter anderem Ingrid Klimke, Dorothee Schneider und Helen Langehanenberg. Ein echter Publikumsliebling dürfte auch die Dressurreiterin Katharina Hemmer sein: In Aachen erritt sie die Einzel-Bronzemedaille und – gemeinsam mit Teamkollegin Werth – Mannschaftsgold, wurde international gefeiert und für die feinen Ritte gelobt.
Der Weg zum Sieg führt zunächst am Donnerstag über den Grand Prix de Dressage. Am Samstagabend wartet mit der Grand Prix Kür unter Flutlicht traditionell einer der stimmungsvollsten Momente des Turnierwochenendes. Am Sonntag steht der Grand Prix Spécial in memoriam Dr. Reiner Klimke auf dem Programm.
Großer Preis als Höhepunkt am Sonntag
Auch im Parcours warten vier Tage Spitzensport. Zu den Höhepunkten gehören das Championat von Münster am Samstagnachmittag sowie der Al Shira’aa Große Preis von Münster am Sonntag. Ab 15.15 Uhr geht es dann im CSI4*-Springen mit Stechen über 1,60 Meter um den prestigeträchtigsten Sieg des Wochenendes.
Für Snoek ist die starke Besetzung auch eine Bestätigung für den Stellenwert, den Münster bei vielen Reiterinnen und Reitern genießt. Jahr für Jahr übersteigt das Interesse die verfügbaren Startplätze deutlich.
Wenn sich am ersten Septemberwochenende Weltmeister, Olympiasieger und einige der erfolgreichsten deutschen Reiterinnen und Reiter vor dem Schloss die Klinke in die Hand geben, ist damit alles angerichtet für die diesjährige Auflage des Al Shira’aa Turnier der Sieger.
Fotos: SehrwieViel (Vorjahressieger Michael Viehweg; Maximilian Lill)
